Parade der Kulturen
Fechten lernen, Vielfalt verstehen verbindet Sport, Pädagogik und Interkulturalität. Fechten dient als Transfermedium: Regeln, Abstand, Respekt und kontrollierte Auseinandersetzung werden auf den Schulkontext übertragen und in Soft Skills wie Fairness, Konfliktfähigkeit, Emotionsregulation und Perspektivübernahme übersetzt. Das Programm richtet sich an Kinder und Jugendliche (insb. 8–14 Jahre) und wird in Kooperation mit Schulen, Vereinen und Trainer:innen umgesetzt.

Das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport fördert das Vorhaben umfassend. Diese Unterstützung ermöglicht es, Fechtangebote an Schulen niedrigschwellig anzubieten, den Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund im Fechtsport zu erhöhen und interkulturelle Handlungskompetenzen im Klassenverbandnachhaltig zu stärken.
Programmaufbau:
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Schulmodule mit Fechtpraxis und begleiteter Reflexion (alters- und schulstufengerecht).
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Lehr- und Trainingsmaterialien für Lehrkräfte und Trainer:innen (methodische Leitfäden, Übungen, Beobachtungshilfen).
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Qualitätssicherung durch strukturierte Rückmeldeschleifen (Interviews/Feedback) und laufende Weiterentwicklung der Inhalte.
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Skalierung über mehrere Regionen in enger Abstimmung mit Vereinen und Verbänden.
Ziele:
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Schülerinnen und Schüler für Fechten begeistern und ihnen über Bewegung erfahrungsbasiert Soft Skills vermitteln.
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Interkulturalität im Schulalltag praktisch fördern und Konflikte in konstruktive Lernanlässe überführen.
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Vereinen und Verbänden anwendungsfähige Konzepte bereitstellen, um das Modell zu verstetigen.
Wirkung:
Das Programm stärkt soziale Kompetenzen im Klassenverband, senkt Zugangshürden zum Vereinssport und stiftet Brücken zwischen Schule, Sport und Gemeinwesen. Die Inhalte sind modular, übertragbar und für unterschiedliche Schulkontexte adaptierbar.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Johannes Poscharnig, Projektleitung: johannes.poscharnig@paradederkulturen.com.
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